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Forschungsblatt · Natur & Tiere

Vögel am Baikalsee: Zugvögel, Kormorane, Selenga-Delta

Vom Selenga-Delta bis zu den Felsinseln: Brutplätze, Zugwege, Rückkehrer

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Natur & Tiere
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Seeadler sitzt auf der Spitze einer abgestorbenen Lärche über dem See
Abb. 1Ein Seeadler über dem Ufer. Symbolbild
Kurz gesagt

Am Baikalsee sind rund 236 Vogelarten nachgewiesen, im russischen Teil seines Einzugsgebiets 348, davon 260 Brutvögel. Wichtigster Lebensraum für Wasser- und Zugvögel ist das Selenga-Delta, seit 1994 Ramsar-Gebiet. Auffälligster Neuzugang ist der Kormoran: Um 1969 war er verschwunden, seit 2006 brütet er wieder und zählt heute viele Tausend Paare.

Wie viele Vogelarten gibt es am Baikalsee?

Je nach Bezugsraum sind es rund 240 bis 350 Arten. Für den See und seine Ufer werden meist 236 Arten genannt. Der Umweltbericht des UNDP-GEF-Baikalprojekts zählt für den russischen Teil des gesamten Einzugsgebiets 348 Arten aus 18 Ordnungen, das sind rund vier Prozent aller Vogelarten der Erde.

Die Aufschlüsselung dieser 348 Arten zeigt, wie unterschiedlich Vögel den Raum nutzen: 260 Arten brüten hier, 34 ziehen nur durch, sieben kommen ausschließlich zum Überwintern, und 46 gelten als Irrgäste, die nur gelegentlich auftauchen. Vögel sind damit die artenreichste Gruppe der Landwirbeltiere im Becken, weit vor den 85 Säugetierarten. Die mongolische Seite des Einzugsgebiets ist in dieser Zahl nicht enthalten; für die ganze Mongolei werden 472 Vogelarten angegeben.

Auch einzelne Schutzgebiete sind gut untersucht. Im Bargusin-Reservat am Nordostufer, dem ältesten Reservat Russlands, sind 281 Vogelarten erfasst, im Sabaikalski-Nationalpark mit der Tschiwyrkui-Bucht über 100 Arten von Wasser- und Watvögeln. Einen Überblick über die Schutzgebiete am See gibt die Seite Schutzgebiete am Baikalsee. Alle Zahlen sind Stand der Forschung: Mit neuen Beobachtungen kommen Arten hinzu, andere werden als Brutvogel gestrichen.

Warum ist das Selenga-Delta so wichtig für Vögel?

Das Delta der Selenga ist der größte Lebensraum für Wasser- und Watvögel am ganzen Baikal. Schilfflächen, Weidengebüsch, flache Seen und ein Netz aus Flussarmen bieten Brutplätze, Nahrung und Deckung; im Frühjahr und Herbst rasten hier große Zahlen von Zugvögeln. Seit 1994 ist das zentrale Delta ein Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung nach der Ramsar-Konvention. Formal umfasst das Ramsar-Gebiet die Fläche des Schutzgebiets Kabanski, das seit 1985 vom Baikal-Reservat verwaltet wird.

Wie viele Arten im Delta vorkommen, geben Quellen sehr unterschiedlich an, von über 170 bis knapp 300. Die Spanne hängt davon ab, ob nur Brutvögel, auch Durchzügler oder alle jemals beobachteten Arten gezählt werden. Gut dokumentiert sind dagegen Bestandszahlen einzelner Arten, denn das Biologische Forschungsinstitut der Universität Irkutsk zählte hier in den 1970er- bis 1990er-Jahren regelmäßig, seit 2015 laufen die Zählungen wieder. Die Graureiher erreichten 1991 mit 4.014 erwachsenen Tieren in elf Kolonien ihr Maximum und sind seither auf 700 bis 900 Tiere zurückgegangen. Der Schwarzhalstaucher ging von 800 bis 1.000 Tieren Mitte der 1990er-Jahre auf höchstens 120 bis 160 zurück, beim Haubentaucher sind es in wasserreichen Jahren 600 bis 900. Von der Rohrdommel wurden 2018 31 rufende Männchen gezählt, für das ganze Delta schätzen die Forscher mindestens 40.

Ob ein Jahr für die Vögel gut ist, entscheidet vor allem das Wasser. Der Wasserstand des Deltas hängt sowohl vom Pegel des Baikalsees als auch vom Abfluss der Selenga ab, und beide schwanken über Jahrzehnte. Hohe Wasserstände überfluten Gelege, niedrige lassen Brutgewässer trockenfallen. Wie der Fluss das Delta formt und warum er so stark schwankt, beschreibt die Seite über die Selenga und die Zuflüsse des Baikalsees.

Wie ziehen Zugvögel über den Baikal?

Der See liegt quer zur Hauptzugrichtung, die im Frühjahr nach Norden und im Herbst nach Süden führt. Vor allem für große Greifvögel, die im Segelflug ziehen, ist die über 600 Kilometer lange Wasserfläche ein natürliches Hindernis: Sie meiden es, große Gewässer zu überqueren, und folgen lieber den Ufern.

Am Westufer bilden sich über den sonnigen Fels- und Steppenhängen der Primorski-Kette kräftige Aufwinde, und im Herbst ziehen dort zugleich viele Kleinvögel, die den Greifvögeln als Nahrung dienen. So bündelt sich der Herbstzug entlang des Westufers bis zur Südspitze des Sees. Dieser Südbaikal-Zugkorridor ist als international bedeutendes Vogelgebiet ausgewiesen. Die Ornithologen Marina Alexejenko und Igor Fefelow zählten dort 1996 bis 2004 an einem festen Beobachtungspunkt bei Kultuk den Zug der Greifvögel jeweils von Ende August bis Mitte Oktober, unter anderem den gefährdeten Schelladler.

Watvögel nutzen dagegen die flachen Ufer. Ende des Sommers und im Herbst sind an den Stränden mehr als 30 ziehende Arten von Limikolen zu beobachten, besonders in den Flussdeltas und flachen Buchten. Als Schwerpunkte für rastende, mausernde und brütende Wasservögel gelten neben dem Selenga-Delta die Tschiwyrkui-Bucht, die Mündungen von Oberer Angara und Kitschera im Norden und der Ausfluss der Angara, der auch im Winter eisfrei bleibt.

Was ist mit dem Kormoran am Baikal geschehen?

Der Kormoran (Phalacrocorax carbo) verschwand in den 1960er-Jahren vollständig vom Baikal und kehrte erst ab 2006 zurück, dann aber so schnell, dass er heute wieder zu den häufigsten Wasservögeln zählt. Am Baikal lebt die ostasiatische Unterart P. c. sinensis, die hier an der Nordgrenze ihres Verbreitungsgebiets brütet.

Im 19. Jahrhundert war der Vogel häufig. Der Naturforscher Gustav Radde beobachtete 1857 Schwärme von Tausenden Tieren auf dem See und in den Deltas von Bargusin und Selenga; Ortsnamen wie Kap Baklani zeugen bis heute davon, denn baklan heißt Kormoran. Ende des 19. Jahrhunderts begann der Rückgang. Die letzte bekannte Kolonie wurde Ende 1957 beschrieben; als Forscher den Ort im Sommer 1969 wieder aufsuchten, war er verlassen. Das letzte Nest in der Tschiwyrkui-Bucht fand man 1967. Danach galt der Kormoran in den Roten Büchern der Oblast Irkutsk und Burjatiens als ausgestorben oder selten; bis Ende der 1990er-Jahre tauchten nur einzelne Irrgäste auf.

Ab 2006 brütete er wieder, und die Bestände wuchsen sprunghaft. Auf der Insel Chubyn im Kleinen Meer zählten Forscher 2006 und 2007 noch 26 Nester, 2015 bereits 450 bis 500. In der Tschiwyrkui-Bucht pendelte sich der Bestand 2015 bis 2017 bei 3.200 bis 3.500 Brutpaaren ein, an der Oberen Angara lebten 2017 mindestens 5.000 Tiere. Im Selenga-Delta siedelte sich 2013 eine kleine Kolonie am Rand einer Reiherkolonie an; 2017 waren es 3.200, 2018 rund 6.000 Paare, 2019 wurden 6.800 Nester gezählt. Die meisten Graureiher verließen diese Kolonie. Inzwischen ist der Kormoran aus dem Roten Buch Burjatiens gestrichen.

Kormorankolonie auf einer kleinen kahlen Felsinsel mit abgestorbenem Baum
Abb. 2Kormorane sind an den Baikal zurückgekehrt. Symbolbild

Warum er verschwand, ist umstritten. Lange galt der Mensch als Ursache: Eier wurden in den Kriegs- und Nachkriegsjahren massenhaft gesammelt, Kolonien geplündert und Vögel abgeschossen. Andere Autoren verweisen auf den Aufstau der Angara, der den Seespiegel um rund einen Meter anhob, Ufer abtrug und die Laichplätze der Groppen im Flachwasser verschlechterte. Neuere Arbeiten aus Ulan-Ude und Irkutsk sehen den Hauptgrund in langen Feucht- und Trockenphasen Zentralasiens: In der feuchten ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts fanden die Vögel weiter südlich genug Nahrung, die Dürren der zweiten Jahrhunderthälfte trieben sie wieder nach Norden an den Baikal.

Schadet der Kormoran der Fischerei?

Nach den bisherigen Untersuchungen kaum. Kormorane fressen fast nur Fisch, tauchen aber selten tiefer als 10 bis 15 Meter und erbeuten, was im Flachwasser leicht zu fangen ist. Im Kleinen Meer bestehen ihre Mahlzeiten überwiegend aus Groppen wie der Steingroppe Paracottus knerii und Arten der Gattung Cottocomephorus, dazu Barsch und Hasel. Im Selenga-Delta jagen sie vor allem den eingeschleppten Amurschläfer Perccottus glenii, eine neue Art im Baikalbecken.

Den Omul fangen Kormorane vor allem dort, wo er sich zum Laichen im flachen Wasser sammelt. Vor dem Laichzug ins Delta macht er rund zehn Prozent ihrer Nahrung aus, in dichten Laichschwärmen örtlich bis zu 90 Prozent. Gleichzeitig verlassen die meisten Kormorane den Baikal schon, bevor der Hauptzug des Omul beginnt: In der zweiten Septemberhälfte sind nur noch rund 20 Prozent der Brutvögel da. Eine Übersicht des Baikal-Museums der Russischen Akademie der Wissenschaften von 2023 hält den Vogel deshalb für keine Bedrohung der Omul-Fischerei, betont aber, dass das Wissen über seine Rolle im Ökosystem lückenhaft bleibt.

Bei Fischern ist der Kormoran dennoch unbeliebt: Wer Schwärme bei der gemeinsamen Jagd beobachtet, fürchtet um die eigenen Fänge. In Burjatien wurde 2021 im Rahmen eines staatlichen Auftrags untersucht, ob eine Regulierung des Bestands sinnvoll ist. Daneben untersuchen Botaniker, wie sich große Kolonien auf die Pflanzendecke der kleinen Inseln in der Tschiwyrkui-Bucht auswirken.

Welche Möwen, Greifvögel und Waldvögel leben am See?

Zu den häufigsten Koloniebrütern gehört die Mongolenmöwe (Larus mongolicus), die am Baikal in Sümpfen ebenso brütet wie auf Felsen. Mehr als die Hälfte der Mongolenmöwen des Baikals brütet im Kleinen Meer zwischen Olchon und dem Festland. Nach einem Tief in der Mitte des 20. Jahrhunderts, als Eier massenhaft gesammelt wurden und der Omul überfischt war, wuchs der Bestand wieder; zwischen 1976 und 1985 zogen die Paare dort im Mittel 1,89 Junge pro Nest groß, ein außergewöhnlich hoher Wert. Seit Anfang des 21. Jahrhunderts geht es wieder bergab. Auf der Insel Bolschoi Toinik, wo in guten Jahren bis zu 1.600 Küken beringt wurden, fanden Forscher 2017 weniger als hundert, die meisten mit leerem Magen. Sie führen das auf den Rückgang der Fischbestände im Kleinen Meer zurück.

Unter den Greifvögeln sind sieben Adlerarten im Baikalraum bekannt. Seeadler jagen Fische und Wasservögel und erbeuten im Frühjahr gelegentlich junge Baikalrobben auf dem Eis. Bei den Burjaten genießt der Adler besondere Verehrung: Nach der Überlieferung war der erste Schamane der Sohn eines Geistes der Insel Olchon, der in Gestalt eines Adlers lebte.

ArtWissenschaftlicher NameRote Liste (IUCN)
SteinadlerAquila chrysaetosnicht gefährdet
Östlicher KaiseradlerAquila heliacagefährdet
SteppenadlerAquila nipalensisstark gefährdet
SchelladlerAquila clangagefährdet
ZwergadlerHieraaetus pennatusnicht gefährdet
SeeadlerHaliaeetus albicillanicht gefährdet
BindenseeadlerHaliaeetus leucoryphusstark gefährdet

In der Taiga leben Vögel des sibirischen Typs. Im Bargusin-Reservat zählen zu den typischen Brutvögeln Steinauerhuhn, Haselhuhn, Habichtskauz, Bartkauz, Raufuß- und Sperlingskauz, Unglückshäher, Tannenhäher, Hakengimpel, Fichten- und Bindenkreuzschnabel sowie Blauschwanz. Der Tannenhäher, russisch kedrowka, sammelt die Samen der Sibirischen Zirbelkiefer und versteckt sie als Wintervorrat; nicht wiedergefundene Samen keimen und verjüngen den Wald. In den Steppen und Waldsteppen lebt das Bartrebhuhn, nach der staatlichen Wildzählung Burjatiens 2012 rund 78.000 Tiere; Birkhühner wurden im selben Jahr auf rund 250.000 geschätzt.

Wie beobachtet man Vögel am Baikal, ohne sie zu stören?

Mit Abstand und Rücksicht auf die Brutzeit. Die meisten Arten brüten zwischen Mai und Juli; Kormorane treffen Ende April oder Anfang Mai ein, und ab Ende Juli beginnen die ersten Familien abzuziehen. In dieser Zeit reagieren Kolonien besonders empfindlich: Fliegen die Altvögel auf, bleiben Eier und Küken ungeschützt zurück, und Möwen und Krähen können sie plündern.

  • Brutinseln nicht betreten und mit dem Boot weiten Abstand halten, vor allem im Kleinen Meer und in der Tschiwyrkui-Bucht.
  • Keine Drohnen über Kolonien und Schilfgebieten fliegen lassen.
  • Im Delta und an Flussmündungen auf Wegen bleiben; Hunde an der Leine führen.
  • Ein Fernglas oder Spektiv ersetzt jede Annäherung.
  • In Reservaten und Nationalparks gelten eigene Regeln, manche Zonen sind ganz gesperrt.

Viele der wichtigsten Brutplätze liegen auf kleinen, kaum bewachsenen Felsinseln. Welche Inseln es im See gibt und wie sie entstanden sind, zeigt die Seite Inseln im Baikalsee. Die übrigen Tiere und Pflanzen rund um den See stellt die Station Natur und Tiere am Baikalsee vor.

Häufige Fragen zu den Vögeln am Baikalsee

Gibt es Vögel, die nur am Baikal vorkommen?

Anders als bei Fischen, Krebsen oder Schnecken sind am Baikal keine endemischen Vogelarten bekannt. Vögel sind mobil genug, um zwischen weit entfernten Lebensräumen zu wechseln, sodass sich am See keine isolierten Arten bilden konnten. Besonders ist am Baikal die Mischung aus Arten der Taiga, der mongolischen Steppen und der Feuchtgebiete.

Überwintern Vögel am zugefrorenen See?

Nur wenige. Im russischen Teil des Einzugsgebiets gelten sieben Arten als reine Wintergäste. Wasservögel finden im Winter vor allem dort offenes Wasser, wo der See nicht zufriert, etwa am Ausfluss der Angara. An der Angara überwinterten 2021 sogar vier Kormorane, eine seltene Ausnahme.

Wie viele Kormorane leben heute am Baikal?

Eine Gesamtzahl für den ganzen See ist nicht veröffentlicht, die Teilzählungen ergeben aber viele Tausend Paare. Im Selenga-Delta waren 2019 rund 5.400 bis 5.500 Nester besetzt, in der Tschiwyrkui-Bucht brüteten 2015 bis 2017 rund 3.200 bis 3.500 Paare, im Kleinen Meer 2021 rund 1.700 bis 1.800. Dazu kommen Tausende Nichtbrüter und die Vögel an der Oberen Angara und im Bargusin-Tal.

Wann ist die beste Zeit, Zugvögel am Baikal zu sehen?

Der Frühjahrszug fällt in die Zeit des Eisaufbruchs im Mai, der Herbstzug reicht von Ende August bis Oktober. Im Herbst ist der Greifvogelzug am Westufer und an der Südspitze am auffälligsten. Watvögel sammeln sich vor allem in den Deltas und flachen Buchten.

Sind Kormorane am Baikal geschützt?

Der Kormoran stand jahrzehntelang in den Roten Büchern der Oblast Irkutsk und Burjatiens, weil er als ausgestorben galt. Nach seiner Rückkehr wurde er in Burjatien aus der Liste gestrichen. Seither wird diskutiert, ob sein Bestand reguliert werden soll.

Quellen: UNDP-GEF Baikal Project: State of the Environment Report, Kap. 2.4 Tierwelt; Elajew, Dorschijew, Ananin u. a. (2021): Brutgeschichte und Bestandsentwicklung des Kormorans in Baikalsibirien, Westnik der Burjatischen Staatsuniversität; Nikolajew (2023): Die Rolle des Kormorans im Ökosystem des Baikalsees, Baikal-Museum Listwjanka; Fefelow, Anissimow, Powarinzew (2019, Nachdruck 2025): Wasser- und Watvögel im Selenga-Delta und im Schutzgebiet Kabanski, Russki ornitologitscheski schurnal; Pyschjanow, Mokridina, Tupizyn (2020, Nachdruck 2021): Die Mongolenmöwe am Baikal; Alexejenko, Fefelow (2008, Nachdruck 2019): Herbstzug des Schelladlers im Südbaikal-Zugkorridor; Dorschijew, Badmajewa, Basarow (2022): Schutz der Wasservögel im Baikalbecken, Priroda Wnutrennei Asii; Sapowednoje Podlemorje: Bargusin-Reservat; Wikipedia (russisch): Птицы Байкала, Дельта Селенги (ergänzend). Stand: Oktober 2026.

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