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Forschungsblatt · Natur & Tiere

Säugetiere der Taiga: Zobel, Elch, Moschustier

Zobel, Hirsche, Raubtiere und Bergbewohner in den Wäldern um den See

Bereich
Natur & Tiere
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· 10 Min. Lesezeit
Zobel sitzt auf einem bemoosten, leicht verschneiten Baumstamm in der Taiga
Abb. 1Der Zobel: Sein Fell machte ihn einst fast zur Seltenheit. Symbolbild
Kurz gesagt

In den Wäldern und Gebirgen rund um den Baikalsee leben je nach Schutzgebiet 41 bis über 50 Säugetierarten. Typische Taigatiere sind Zobel, Elch, Isubra-Hirsch, Moschustier, Wolf, Luchs und Vielfraß, im Hochgebirge Pfeifhasen und Murmeltiere. Berühmt ist der Bargusin-Zobel: 1914 lebten am Nordostufer höchstens 30 Tiere, heute sind es dort über 2.000.

Wie viele Säugetierarten leben rund um den Baikalsee?

Eine einzige Artenzahl für das ganze Umland gibt es nicht, wohl aber Listen der Schutzgebiete. Das Bargusin-Reservat am Nordostufer führt 41 Säugetierarten, der Sabaikalski-Nationalpark mit der Halbinsel Swjatoi Nos nach Angaben seiner Verwaltung 48, das Baikal-Lena-Reservat am nördlichen Westufer und das Baikal-Reservat im Chamar-Daban jeweils 52. Für den Pribaikalski-Nationalpark am Westufer werden 55 bis 59 Arten genannt. Die Zahlen hängen davon ab, wie gründlich Fledermäuse, Spitzmäuse und Wühlmäuse erfasst sind, die einen großen Teil der Liste ausmachen.

Mehr als vier Fünftel der Säugetiere im Bargusin-Reservat sind typische Waldbewohner. Die Verwaltung unterscheidet nach ihrer Herkunft mehrere Gruppen: ostasiatische Arten wie Zobel, Moschustier, Feuerwiesel und Streifenhörnchen, weit verbreitete Arten der Nordhalbkugel wie Wolf, Fuchs, Vielfraß, Luchs, Schneehase, Elch und Braunbär, Gebirgsarten Zentralasiens wie der Alpenpfeifhase und Vertreter der beringischen Fauna wie das Schwarzkäppchen-Murmeltier und das Rentier.

Das einzige Säugetier im See selbst ist die Robbe; sie hat eine eigene Seite über die Baikalrobbe (Nerpa). Die folgende Übersicht nennt wichtige Landsäugetiere mit ihrem Status auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN.

ArtWissenschaftlicher NameLebensraum am SeeStatus (IUCN)
ZobelMartes zibellinaTaiga, besonders Zirbelwäldernicht gefährdet
ElchAlces alcesFlusstäler, Sümpfe, Uferwäldernicht gefährdet
Isubra (Rothirsch)Cervus canadensis xanthopygusBergwälder, im Winter SüdhängeArt nicht gefährdet
Sibirisches RehCapreolus pygarguslichte Wälder, Waldsteppenicht gefährdet
MoschustierMoschus moschiferussteile, felsige Nadelwäldergefährdet
Rentier (wild)Rangifer tarandusGebirgstundra, Hochlagen im Nordengefährdet
WildschweinSus scrofaSüden und Westen, am Nordostufer fast fehlendnicht gefährdet
WolfCanis lupusalle Landschaftennicht gefährdet
Eurasischer LuchsLynx lynxBergtaiganicht gefährdet
VielfraßGulo guloBergtaiga, Hochlagennicht gefährdet
FischotterLutra lutraFlüsse, Seeuferpotenziell gefährdet
SchneehaseLepus timidusWald, Ufer, Inselnnicht gefährdet
StreifenhörnchenTamias sibiricusWälder mit Unterholznicht gefährdet
AlpenpfeifhaseOchotona alpinaBlockhalden im Gebirgenicht gefährdet
Schwarzkäppchen-MurmeltierMarmota camtschaticaHochgebirge der Bargusin-Kettenicht gefährdet, Unterart in Russland geschützt

Wie wurde der Bargusin-Zobel vor dem Aussterben bewahrt?

Durch das erste Naturreservat Russlands. Der Zobel, ein Marder der Taiga, lieferte über Jahrhunderte das wertvollste Pelzwerk Sibiriens, und das dunkle Fell der Tiere aus dem Bargusin-Gebiet galt als das kostbarste. Um 1900 war der Pelzexport eine wichtige Einnahmequelle des Staates, und die Zobel waren vielerorts nahezu ausgerottet. Eine Expedition unter Georgi Doppelmair untersuchte von 1914 bis 1916 die Küste zwischen Swjatoi Nos und dem Frolicha-See und schätzte den Bestand dort auf höchstens 30 Tiere.

Am 29. Dezember 1916 alter Zählung, nach heutigem Kalender am 11. Januar 1917, wurde das Bargusin-Zobelreservat bestätigt. Daran erinnert der Tag der Schutzgebiete, den Russland jedes Jahr am 11. Januar begeht. Die ersten Leiter Konstantin Sabelin und Zenon Swatosch hielten das Reservat durch Revolution und Bürgerkrieg, oft ohne Lohn und Ausrüstung. Bis 1934 hatte der Zobel im Reservat alle geeigneten Lebensräume wieder besiedelt, ein Vierteljahrhundert später die Wälder der gesamten Bargusin-Kette. Heute ergeben die Winterzählungen im Gebiet der Verwaltung Sapowednoje Podlemorje Jahr für Jahr über 2.000 Zobel: 2.630 im Jahr 2021, 2.115 im Jahr 2024 und 2.802 im Jahr 2025.

Für ganz Russland schätzt die Jagdbehörde den Bestand auf rund 1,6 Millionen Zobel (2021), davon rund 224.000 in der Oblast Irkutsk. Der Zobel ist dort wieder ein Jagdtier. Ob ein Winter für ihn gut wird, hängt an Mäusen, Zirbelnüssen und Beeren; in Jahren mit vielen Wühlmäusen, wie 2024, geht er nach den Beobachtungen der Reservatszoologen gut genährt in den Winter. Die Geschichte des Reservats und der übrigen Gebiete erzählt die Übersicht der Schutzgebiete am Baikalsee.

Rothirsch mit großem Geweih auf einer Herbstwiese vor Lärchenwald
Abb. 2Ein Rothirsch (Isubra) im Herbst. Symbolbild

Welche Huftiere leben in der Taiga am See?

Das größte Huftier ist der Elch. Er hält sich bevorzugt in Flusstälern, an Sümpfen und in feuchten Uferwäldern auf. Im Gebiet der Verwaltung Sapowednoje Podlemorje hat sein Bestand in den letzten zehn Jahren nach deren Angaben deutlich zugenommen; die Winterzählung ergab 346 Elche (2024) und 291 (2025). In der gesamten Oblast Irkutsk lebten 2021 nach der amtlichen Schätzung rund 68.600 Elche.

Der Rothirsch der Region heißt Isubra. Er wird heute meist als Unterart des Wapiti (Cervus canadensis) geführt, ältere Werke stellen ihn zum Europäischen Rothirsch. Isubras verbringen den Sommer an schattigen, bewaldeten Hängen und ziehen im Winter auf sonnige Südhänge und in Täler. Die Oblast Irkutsk beherbergte 2021 mit rund 72.500 Tieren mehr als die Hälfte des Rothirschbestands im Sibirischen Föderationskreis. Das Sibirische Reh lebt in lichten Wäldern und am Steppenrand. In der Oblast Irkutsk ist es häufig, rund 98.000 Tiere im Jahr 2021, am schneereichen Nordostufer dagegen selten. Dass im Winter 2023/24 eine kleine Gruppe im Bargusin-Reservat blieb, überraschte die Zoologen, denn gewöhnlich weichen Rehe in schneeärmere Gebiete aus; 2025 zählten sie dort rund 20 Tiere.

Wilde Rentiere leben im Hochgebirge der Bargusin-Kette und im Baikal-Lena-Reservat; ihre Zahl am Nordostufer schwankte in den Zählungen zwischen 75 (2024) und 154 (2025). Das Wildschwein ist dagegen am Nordostufer praktisch abwesend. Im Herbst 2023 lief ein einzelnes junges Wildschwein in eine Fotofalle, im folgenden Winter fand man keine Spur mehr von ihm. In den Wäldern im Süden, im Baikal-Reservat, gehört es dagegen zu den besonders geschützten Arten.

Warum ist das Moschustier begehrt und gefährdet?

Wegen des Moschus. Das Moschustier, russisch Kabarga, ist ein kleiner, geweihloser Paarhufer mit auffällig langen Hinterbeinen. Es wiegt nur etwa 11 bis 18 Kilogramm. Die Männchen tragen statt eines Geweihs lange, säbelartige obere Eckzähne, die je nach Quelle 5 bis 9 Zentimeter aus dem Maul ragen und bei Rivalenkämpfen eingesetzt werden. Moschustiere leben einzeln in steilen, felsigen Nadelwäldern, wo sie vor Wolf, Luchs und Vielfraß Schutz finden. Im Winter fressen sie fast ausschließlich Flechten.

Am Bauch der Männchen sitzt eine Drüse mit 10 bis 20 Gramm Moschus, einem stark riechenden Sekret, das seit Jahrhunderten in der ostasiatischen Medizin und in der Parfümherstellung begehrt ist. Weil die Drüse fast immer vom getöteten Tier entnommen wird, hat die Jagd auf Moschus die Bestände in vielen Ländern stark verringert. Die IUCN stuft die Art deshalb in ihrer Bewertung von 2015 als gefährdet ein; der internationale Handel mit Moschus unterliegt dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen.

In Russland ist das Moschustier ein Jagdtier. Die amtliche Schätzung für 2021 nennt rund 521.000 Tiere, darunter rund 142.000 in der Oblast Irkutsk und rund 56.000 in Burjatien. Diese Zahlen liegen weit über den Werten, auf die sich die IUCN-Bewertung stützt; die Bestandsschätzungen sind daher umstritten. In den Schutzgebieten am Nordostufer zählten die Mitarbeiter 140 Moschustiere (2024) und 361 (2025).

Welche Raubtiere jagen in den Wäldern am See?

Neben dem Braunbären sind es vor allem Wolf, Luchs, Vielfraß, Fuchs und mehrere Marderarten. Der Bär hat wegen seiner Bedeutung eine eigene Seite über die Braunbären am Baikalsee. Wolf, Luchs und Vielfraß sind in der tiefen Schneetaiga des Nordostufers selten. Die Winterzählung im Gebiet von Sapowednoje Podlemorje ergab 2024 sieben Wölfe, sechs Vielfraße und drei Luchse, 2025 nur einen Wolf, drei Vielfraße und zwei Luchse. In der Oblast Irkutsk insgesamt wurden 2021 rund 6.700 Wölfe geschätzt.

Häufiger sind kleinere Jäger. Der Rotfuchs streift an Ufern und Waldrändern umher, Hermelin, Mauswiesel und Feuerwiesel jagen Wühlmäuse. Der Fischotter lebt an Flüssen und an der Seeküste; bei den Winterzählungen wurde er an vielen Flüssen und am Ufer des Sees nachgewiesen. Der Zobel selbst ist ebenfalls ein Räuber: Er frisst Mäuse, Vögel und Eichhörnchen, aber auch Zirbelnüsse und Beeren, und erbeutet im Frühjahr gelegentlich junge Robben auf dem Eis.

Eine Besonderheit ist der Amerikanische Nerz, der aus Nordamerika stammt und in Sibirien eingeführt wurde. Am Nordostufer wird er nur vereinzelt und nicht jedes Jahr registriert. Die Zoologen vermuten, dass er die hohe Zobeldichte dort schlecht verträgt.

Welche kleinen Säugetiere und Bergbewohner gibt es?

Am zahlreichsten sind Nagetiere und Hasen. Das Eichhörnchen ist in den Zirbelwäldern häufig, die Zählungen nennen für das Nordostufer 2.662 (2024) und 3.134 Tiere (2025). Daneben leben Streifenhörnchen, Flughörnchen, Schneehasen sowie zahlreiche Wühlmäuse, Waldmäuse, Waldlemminge und Spitzmäuse. Wühlmäuse sind die wichtigste Nahrung vieler Raubtiere, und ihre Zahl schwankt von Jahr zu Jahr stark. Wie stark auch die größeren Arten schwanken, zeigt der Schneehase: 2.059 Tiere im Jahr 2024, 496 im Jahr darauf.

In den Blockhalden des Hochgebirges lebt der Alpenpfeifhase, ein kleiner Verwandter der Hasen, der für den Winter Heu sammelt. Über der Waldgrenze der Bargusin-Kette lebt eine eigene Unterart des Schwarzkäppchen-Murmeltiers, Marmota camtschatica doppelmayeri, benannt nach dem Leiter der Zobel-Expedition. Sie steht in Russland auf der Roten Liste. Die Mitarbeiter des Reservats beobachten sie seit 1997 an den oberen Seen der Schumilicha. Lange ging der Bestand dort zurück, 2023 fanden sie nur zwei Familien; 2024 waren es wieder drei Familien mit zusammen acht Tieren, zwei der Familien mit Jungen. In den Steppen im Südwesten und Südosten Transbaikaliens, fern vom Seeufer, lebt der Tarbagan, auch Mongolisches Murmeltier genannt. Er ist durch Jagd, den Umbruch der Steppen und die Bekämpfung der Pest, die er übertragen kann, selten geworden.

Elch steht im Morgendunst auf einer sumpfigen Lichtung in der Taiga
Abb. 3Elche leben in sumpfigen Taiga-Lichtungen. Symbolbild

Die Lebensräume dieser Tiere, von der Steppe bis zur Gebirgstundra, beschreibt die Seite über Taiga und Pflanzen am Baikalsee. Ebenfalls aus Nordamerika stammt die Bisamratte, die heute im Sabaikalski-Nationalpark zu den häufigen Säugetieren zählt.

Art (Winterzählung)20242025
Eichhörnchen2.6623.134
Zobel2.1152.802
Schneehase2.059496
Moschustier140361
Elch346291
Rentier75154
Hermelin214117
Fuchs28196
Rothirsch (Isubra)7443
Wolf71
Vielfraß63
Luchs32

Die Tabelle zeigt die Ergebnisse für das Bargusin-Reservat, den Sabaikalski-Nationalpark und das Schutzgebiet Frolicha zusammen. Ein Teil der Sprünge zwischen den Jahren geht auf natürliche Schwankungen zurück, ein Teil auf die Unsicherheit der Methode.

Wie werden die Tiere gejagt und geschützt?

In Russland zählen Zobel, Elch, Hirsche, Moschustier und Braunbär zu den sogenannten Jagdressourcen. Die Jagd wird über Quoten und Lizenzen geregelt, die sich auf jährliche Bestandsschätzungen stützen. In den Reservaten, den Sapowedniks, ist die Jagd verboten. In den Nationalparks gelten Zonen mit unterschiedlichem Schutz: Kernzonen mit strengem Schutz und Zonen, in denen traditionelle Nutzung durch die örtliche Bevölkerung erlaubt ist. Gegen Wilderei setzen die Verwaltungen Inspektoren, Fotofallen und Drohnen ein.

Gefahren für die Säugetiere sind neben Wilderei vor allem Waldbrände, die Lebensräume für Jahre zerstören, und die Erwärmung, die Schnee- und Eisverhältnisse verändert. Im Bargusin-Reservat verlassen die Bären ihre Winterhöhlen heute im Mittel rund drei Wochen früher als im 20. Jahrhundert. Dass gerade das abgelegene Nordostufer so artenreich geblieben ist, verdankt es vor allem seiner langen Geschichte als Schutzgebiet: Seit 1916 wurde die Natur dort kaum verändert.

Häufige Fragen zu den Säugetieren am Baikalsee

Gibt es am Baikalsee Tiger oder Leoparden?

Nein. Amurtiger und Amurleopard leben im Fernen Osten Russlands, weit östlich des Baikalsees. Die größten Raubtiere am See sind Braunbär und Wolf.

Warum war der Zobelpelz so wertvoll?

Das Fell ist dicht, weich und sehr haltbar, und dunkle Felle erzielten die höchsten Preise. Die Zobel aus dem Bargusin-Gebiet haben besonders dunkles Fell und galten deshalb als die wertvollsten Sibiriens. Das machte sie zum Ziel intensiver Jagd, bis der Bestand fast erlosch.

Wo sieht man am ehesten große Säugetiere?

Große Säugetiere sind scheu und meist nur in der Dämmerung unterwegs, zufällige Sichtungen sind selten. Am ehesten zeigen sich Braunbären im Frühsommer am Ufer des Nordostens, Elche in Flussniederungen und Sumpfwiesen. Spuren im Schnee und Fotofallenbilder verraten den Zoologen mehr als direkte Beobachtungen.

Haben die Inseln im Baikalsee eigene Landsäugetiere?

Auf den kleinen Inseln leben nur wenige Landsäugetiere. Auf dem Großen Uschkani beschrieb der Zoologe Oleg Gussew Mitte des 20. Jahrhunderts einige Dutzend Hasen, die dort ständig lebten. Eigene, nur auf den Inseln vorkommende Säugetierarten sind in den ausgewerteten Quellen nicht beschrieben.

Wie genau sind die Bestandszahlen?

Alle Zahlen sind Schätzungen. Die Winterspurenzählung hat nach Angaben der Schutzgebietsverwaltung eine Unsicherheit von rund 30 Prozent, und die amtlichen Landesschätzungen der Jagdbehörde weichen bei manchen Arten deutlich von internationalen Bewertungen ab. Verlässlicher als einzelne Werte sind Trends über viele Jahre.

Quellen: Sapowednoje Podlemorje: Bargusin-Reservat (Geschichte, Fauna); Sapowednoje Podlemorje: Sabaikalski-Nationalpark (Fauna); Sapowednoje Podlemorje: Ergebnisse der Winterzählung 2025; Sapowednoje Podlemorje: Ergebnisse der Winterzählung 2024; Sapowednoje Podlemorje: Zählung der Schwarzkäppchen-Murmeltiere 2024; Zentrochotkontrol: Bestände der Jagdtiere 2021; IUCN Red List: Moschus moschiferus (Nyambayar et al. 2015); Wikipedia (russisch): Baikal-Lena-Reservat, Baikal-Reservat, Pribaikalski-Nationalpark, Kabarga, Isjubr, Tarbagan. Stand: Oktober 2026.

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